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25/10/2010 14:18:18+0200

Nabu will Einschränkungen für Massentierhaltung


Hannover (dpa/lni) - Der Naturschutzbund Nabu in Niedersachsen verlangt von der Landesregierung Einschränkungen beim weiteren Ausbau der Massentierhaltung und der Errichtung von Biogasanlagen. Land und Kreise sollten ihre Planungskompetenz nutzen, um Bauprojekte auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren, sagte Nabu-Experte Uwe Baumert am Montag. Inzwischen sei bei der Regierung bereits ein gewisses Umdenken erkennbar. Bei Biogasanlagen habe das Land kürzlich darauf verwiesen, dass die Kreise den Kommunen mit Hilfe der Regionalplanung Vorgaben machen könnten. «Wir müssen in größeren Regionen denken», meinte Baumert.




25/10/2010 12:15:29+0200

Wein mit 259 Grad Oechsle geerntet


Neustadt/Weinstraße (dpa/lrs) - Die Weinernte fällt insgesamt eher mager aus, die Qualität ist aber teils vielversprechend: In der Pfalz hat das Weingut Zeter in Neustadt-Diedesfeld sogar eine Ortega Trockenbeerenauslese mit einem Mostgewicht von 259 Grad Oechsle geerntet. Wie die Pfalzwein-Werbung am Montag mitteilte, konnten eine ganze Reihe von Weingütern ein Mostgewicht von mehr als 150 Grad Oechsle erzielen. Trotz des schwierigen Weinjahrgangs hätten die Pfälzer sehr gute Qualitäten verzeichnet. Mitteilung Pfalzwein Weingut Zeter




25/10/2010 12:08:49+0200

Grüne fordern Aufklärung über Antibiotika-Einsatz


Hannover (dpa/lni) - Die Grünen im Niedersächsischen Landtag fordern Informationen von der Landesregierung über den gestiegenen Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast. Nach Angaben des Agrarministeriums in Hannover nutzen die Geflügelzüchter heute deutlich mehr dieser Medikamente als vor zehn Jahren. Dies gefährde die Gesundheit der Verbraucher, kritisierten die Grünen am Montag in einer Mitteilung. Die Kontrollen müssten deshalb verschärft werden. Mit einer kleinen Anfrage im Landtag will die Partei Aufklärung von der Landesregierung verlangen.




25/10/2010 09:25:26+0200

Grünkohl: Landwirte erwarten sehr gute Qualität


Hannover (dpa/lni) - Die Grünkohl-Zeit hat begonnen, die Landwirte erwarten eine ausgesprochen gute Ernte. «Der Kohl glänzt mit hervorragenden Qualitätseigenschaften», erklärte Erich Klug, Anbauberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das Gemüse benötige relativ viel Wasser, die Witterungsbedingungen in diesem Jahr waren daher ideal. Im trockenen Frühsommer bewässerten viele Erzeuger ihre Pflanzen, der Spätsommer war feucht und kühl. In Niedersachsen wird das Gemüse auf einer Fläche von etwa 407 Hektar angebaut, teilte Katja Schukies, Sprecherin des Niedersächsischen Landvolkes in Hannover mit.




24/10/2010 16:42:38+0200

Aigner zur Ehrensenatorin des Weinsenats ernannt


Bingen/Berlin (dpa/lrs) - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ist am Sonntag zur Ehrensenatorin des Binger Weinsenats ernannt worden. Sie erhielt den Titel auf einem Rheinschiff bei Bingen für ihre Verdienste um den Wein, wie das Ministerium in Berlin mitteilte. Im Vorjahr war diese Würde der heutigen rheinland-pfälzischen CDU-Vorsitzenden Julia Klöckner zuteilgeworden. Weitere Vorgänger Aigners in diesem Amt sind Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), der Volksmusikstar Heino oder die TV-Journalistin Anne Will. Zu der Feier kamen rund 400 Gäste. Der Weinsenat mit 200 Mitgliedern fördert das Weinwissen und das heimatliche Brauchtum.




24/10/2010 12:09:07+0200

Sachsens Bauern erhalten Öko-Prämie


Dresden (dpa/sn) - Viele sächsische Bauern können demnächst mit einer Öko-Prämie rechnen. Sie dient zur Deckung zusätzlicher Kosten und Aufwendungen, die bei der ökologischen Bewirtschaftung entstehen, teilte das Agrarministerium am Sonntag mit. Zuvor mussten sich die Landwirte dazu verpflichten, ihre Betriebe nach Öko-Grundsätzen zu führen. Das betrifft beispielsweise den Verzicht auf bestimmte Pflanzenschutzmittel und auf gentechnisch verändertes Futter. Das Geld soll auch Einkommensverluste als Folge geringerer Erträge ausgleichen. Insgesamt bekommen rund 400 Betriebe 7,15 Millionen Euro. 60 Prozent davon zahlt der Bund, 40 Prozent das Land.




24/10/2010 10:30:27+0200

Mehr als zwei Millionen Schafe


Lüneburg (dpa/lni) - In Deutschland gibt es mehr als 2,3 Millionen Schafe, in Niedersachsen sind es 236 000. Genutzt werden Fleisch, Milch, Wolle und Fell. In der Lüneburger Heide spielen die Schafe außerdem eine wichtige Rolle bei der Landschaftspflege. Im Gebiet der Landwirtschaftskammer Hannover hüten noch immer 5500 Schäfer mehr als 150 000 Tiere. Doch die Zahl der Wanderschäfer nimmt seit Jahren ab. Die Schäfer beklagen die preiswertere Konkurrenz vor allem aus Neuseeland und die Auflagen der Europäischen Union. Landesschafzuchtverband Niedersachsen e.V. Statistisches Bundesamt




23/10/2010 14:58:05+0200

Heizen mit Holz liegt voll im Trend


Potsdam (dpa/bb) ­ Vor einem warmen Kamin lässt es sich einfach gemütlicher überwintern: Die Brandenburger heizen so viel mit Holz wie seit Jahren nicht mehr. «Holz als Brennstoff liegt bei den Leuten total im Trend», sagte Christian Naffin vom Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) der Nachrichtenagentur dpa in Potsdam. Bis zu 60.000 Festmeter würden in diesem Jahr aus dem Landeswald abgeholt und in den privaten Öfen und Kaminen verfeuert. «Das ist so viel wie noch nie», sagte Naffin. Insgesamt bewirtschaftet der Landesbetrieb rund ein Viertel der 1,1 Millionen Hektar Wald in Brandenburg.




23/10/2010 13:36:48+0200

Saisonende: Peitzer fischen Karpfen ab


Peitz (dpa/bb) - Mit dem traditionellen Fischzug hat am Samstag das Abfischen der großen Teiche in Peitz (Spree-Neiße) begonnen. Die Binnenfischer rechnen mit einem Fang von insgesamt 100 - 110 Tonnen Karpfen und anderen Speisefischen wie Hecht und Zander. Dies entspricht nach Angaben der Peitzer Edelfisch Handelsgesellschaft etwa 20 Prozent des gesamten Fanges im laufenden Jahr. Die Fischer blicken auf keine leichte Saison zurück. Ursprünglich wollten sie die Produktion von 2009 mit rund 550 Tonnen Fisch übertreffen, sagte Dietrich Kunkel von der Handelsgesellschaft. Angesichts der Wetterkapriolen in diesem Jahr werde daraus nichts, hieß es.




23/10/2010 13:27:35+0200

Wildtierhalter blicken besorgt in Zukunft


Stadtroda (dpa/th) - Wildhalter in Thüringen blicken mit Besorgnis in die Zukunft. Viele der 256 landwirtschaftlichen Betriebe müssten ihre Tierhaltung daher bald intensivieren, sagte der Vorsitzende des Landsverbandes der Wildhalter, Elmar Gerth, am Samstag in Stadtroda. Das bedeute, dass die Züchter in Zukunft auf größere Bestände und ein höheres Schlachtgewicht setzen, um wirtschaftlich zu arbeiten. In den Gehegen werden derzeit rund 5.000 Wildtiere für die Zucht und Fleischgewinnung gehalten, vor allem Rot-, Dam- und Muffelwild. Seit 2007 mussten die Halter laut Gerth Kürzungen bei der Förderung hinnehmen, was besonders kleine Betriebe getroffen habe.