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16/10/2010 11:36:39+0200

Geheimbunker der Bundesbank an der Mosel geöffnet


Cochem (dpa/lrs) - Einen früheren Bunker der Deutschen Bundesbank für eine Ersatzwährung haben Freizeit-Historiker am Wochenende an der Mosel erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Am Samstagmorgen begannen die Führungen durch den Bau von 1962 mit seinem 300 Meter langen Wegesystem. Im Kalten Krieg galt er als Staatsgeheimnis. Die Tarnung war gewagt: Mitten in einem Wohngebiet in Cochem wurden 15 Milliarden D-Mark einer nie in Umlauf gebrachten Serie unter einem Schulungs- und Erholungsheim der Bank versteckt. Offiziell wurde nur von einem Luftschutzbunker gesprochen. Noch vor der Wende wurde das Geld abtransportiert und vernichtet. Heute steht die Anlage leer. Führungen im Bundesbankbunker Geschichte des Bundesbankbunkers




16/10/2010 06:00:09+0200

Bundesbank-Bunker an der Mosel wird geöffnet


Cochem (dpa/lrs) - Kalter Krieg zum Anfassen: Ein Geheimbunker, in dem die Deutsche Bundesbank eine Ersatzwährung für den Krisenfall einlagerte, wird morgen in Cochem erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Eine Gruppe von Freizeit-Historikern bietet am Wochenende Führungen durch die Anlage mit einem 300 Meter langen Wegesystem. Die Tarnung war gewagt: In einem Wohngebiet wurden 15 Milliarden D-Mark einer nie in Umlauf gebrachten Serie unter einem Schulungsheim der Zentralbank versteckt. Noch vor der Wende wurde das Geld abtransportiert und vernichtet. Eine Führung soll 75 Minuten dauern, es wird ein Buspendelverkehr von der Innenstadt eingerichtet. Führungen im Bundesbankbunker Geschichte des Bundesbankbunkers




06/10/2010 07:34:49+0200

Geheimbunker der Bundesbank an der Mosel geöffnet


Cochem (dpa/lrs) - Im Kalten Krieg war es ein Staatsgeheimnis. In einem Bunker der Deutschen Bundesbank lagerten an der Mosel bis 1988 die Geldscheine einer Ersatzwährung für den Krisenfall. Die Tarnung der 1962 gebauten Anlage war gewagt: Mitten in einem Wohngebiet in Cochem wurden 15 Milliarden D-Mark einer nie in Umlauf gebrachten Serie unter einem Schulungs- und Erholungsheim der Bank versteckt. Das bestätigte die Zentralbank mit Sitz in Frankfurt am Main kürzlich der Nachrichtenagentur dpa. Das Geld ist inzwischen weg, die Anlage steht leer. Jetzt wollen Hobby-Historiker den Bunker erstmals der Öffentlichkeit zeigen. Danach könnte der Bau zu einem Museum werden. Führungen im Bundesbankbunker Geschichte des Bundesbankbunkers




14/09/2010 08:45:45+0200

Sarrazin verteidigt höhere Pension


Berlin (dpa/bb) - Thilo Sarrazin hat die Erhöhung seiner Pension als Gegenleistung für seinen Rückzug von der Bundesbank verteidigt. «Ich habe Anspruch auf genau die Pension, die ich bekommen hätte, wenn ich regulär bis zum 30. April 2014 im Amt geblieben wäre», sagte er der «Bild»-Zeitung. Der frühere Berliner Finanzsenator hat laut «Spiegel» als Gegenleistung für seinen Abschied von der Notenbank durchgesetzt, dass seine monatliche Pension um 1000 Euro angehoben wird.




10/09/2010 16:00:04+0200

Bundesregierung begrüßt Rückzug Sarrazins


Berlin (dpa/bb) - Die Bundesregierung hat den Rückzug von Thilo Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank begrüßt. «Es ist gut, dass es diese einvernehmliche Regelung jetzt gibt und dass deswegen die Bundesbank nun auch wieder in Ruhe an ihren wichtigen Aufgaben arbeiten kann», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Einfluss auf die Entscheidung habe die Regierung nicht genommen - weder auf die des vollkommen unabhängig handelnden Bundesbank- Vorstandes und «schon gar nicht» auf die von Herrn Sarrazin. Zur Nachfolge Sarrazins in der Bundesbank-Spitze wollten sich Seibert und das Finanzministerium nicht äußern.




08/09/2010 17:01:16+0200

Schweigemarsch für Sarrazin vor Bundesbank abgesagt


Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach einem Aufruf der rechtsextremen NPD haben Unterstützer des umstrittenen Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin einen geplanten Schweigemarsch in Frankfurt abgesagt. Die rechtsextreme NPD habe sich ebenfalls an der Solidaritätsaktion für das suspendierte Mitglied des Bundesbankvorstands beteiligen wollen, sagte Polizeisprecher Jürgen Linker am Mittwoch in Frankfurt. Die Veranstalter hätten daraufhin «die Notbremse» gezogen. Auch Autonome und Antifa-Gruppen hätten im Vorfeld des Schweigemarsches im Internet mobilisiert. Die Sarrazin-Unterstützer hatten einen Schweigemarsch mit maximal 30 Teilnehmern vor der Bundesbank angemeldet. Linker sprach von einer «vernünftigen Entscheidung» der Veranstalter.




03/09/2010 19:02:00+0200

Sarrazin dachte über Rücktritt nach


Berlin (dpa/bb) - Thilo Sarrazin hat an Rücktritt von seinem Posten als Vorstandsmitglied der Bundesbank gedacht. «Ich habe von Dienstag bis Donnerstagmorgen geschwankt. Der gewaltige Zuspruch war für mich aber Zeichen genug, dass ich nicht nur an meine Bequemlichkeit denken durfte», sagte der 65-jährige frühere Berliner Finanzsenator dem «Tagesspiegel» (Samstag). Ob er klagen werde, wenn er wie von der Bundesbank beantragt, von Bundespräsident Christian Wulff abberufen wird, ließ Sarrazin offen. «Ich habe anwaltliche Beratung zu all diesen Fragen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.»




03/09/2010 13:43:51+0200

Hessens Ausländerbeirat zeigt Sarrazin an


Wiesbaden (dpa/lhe) - Der hessische Landesausländerbeirat zeigt den Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin an. Durch seine «besonders verletzenden und menschenverachtenden Äußerungen» erniedrige Sarrazin bestimmte Ausländergruppen zu Menschen zweiter Klasse, sagte der Vorsitzende des Ausländerbeirates, Corrado di Benedetto, am Freitag in Wiesbaden. «Dies sehen wir als Angriff auf die Menschenwürde an, und der Tatbestand der Volksverhetzung ist für uns damit erfüllt». Die Integration von Zuwanderern sei in den letzten Jahren gut vorangekommen. Nur eine sachliche Debatte helfe dabei weiter, Provokationen wie die von Sarrazin schadeten nur, sagte di Benedetto. Landesausländerbeirat




03/09/2010 10:21:11+0200

Müller begrüßt Ausschlussverfahren gegen Sarrazin


Berlin/Köln (dpa/bb) - Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Michael Müller hat das vom SPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf beantragte Parteiausschlussverfahren gegen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin (SPD) begrüßt. Es sei einfach unerträglich, wenn ein Mitglied dauerhaft gegen Grundwerte und Grundsätze der Partei verstoße, sagte Müller am Freitag im ARD-Morgenmagazin. «Da muss man dann auch mal einen Schlussstrich ziehen.» Grund sei nicht Sarrazins kritische Meinung zur Integrationspolitik, sondern seine Haltung gegenüber Menschen. Der Landesvorstand der Berliner SPD will am Montag (6. September) über ein Parteiordnungsverfahren entscheiden.




02/09/2010 18:09:02+0200

Türkische Gemeinde begrüßt Bundesbank-Entscheidung zu Sarrazin


Berlin (dpa/bb) - Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat die geplante Abberufung von Thilo Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank «ausdrücklich» begrüßt. «Das ist ein eindeutiges Signal gegen die menschenverachtende Diffamierungspolitik von Herrn Sarrazin», sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, am Donnerstag der dpa. Dass der Tabubruch so konsequent geahndet werde, finde eine große Zustimmung in der türkischen Community. «Wir gehen davon aus, dass der Bundespräsident entsprechend entscheiden wird.»