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22/10/2010 10:02:07+0200

Neue Synagoge in Konstanz


Konstanz (dpa/lsw) - Konstanz bekommt eine neue Synagoge. Das sagte ein Stadtsprecher am Freitag und bestätigte damit einen Bericht des «Südkuriers». Oberbürgermeister Horst Frank (Grüne) habe den Bau im Herzen der Altstadt am Rande einer Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Deportation der Konstanzer Juden nach Gurs angekündigt. Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. Damit wird unweit der 1938 durch Brandstiftung zerstörten Synagoge ein neues jüdisches Gotteshaus entstehen. Die Stadt hat dafür seit längerem ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Meinungsverschiedenheiten in der jüdischen Gemeinde hatten die Planungen jahrelang verzögert.




23/09/2010 15:17:03+0200

Juden feiern Richtfest bei Synagogenbau in Hameln


Hameln (dpa/lni) - Die liberale jüdische Gemeinde in Hameln hat am Donnerstag das Richtfest ihrer neuen Synagoge gefeiert. Es ist der erste Neubau einer liberalen Synagoge nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Das Gemeindezentrum wird am Standort der alten Synagoge erbaut, die am 9. November 1938 in der Reichspogromnacht von den Nazis zerstört und wenig später auf Kosten der jüdischen Gemeinde abgerissen worden war. Die Stadt Hameln und der Landkreis Hameln-Pyrmont beteiligen sich zu einem Drittel an der Finanzierung des rund eine Million Euro teuren Projekts. Ein weiteres Drittel steuert das Land Niedersachsen hinzu. Der restliche Betrag wird aus Spenden und Darlehen finanziert. Liberale Jüdische Gemeinde Hameln




13/09/2010 20:09:45+0200

Wanka erhält Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille


Hannover/Potsdam (dpa/bb) - Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) ist am Montag für ihr Engagement für die jüdische Gemeinschaft mit der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille ausgezeichnet worden. Wanka habe sich in ihrer Zeit als brandenburgische Ministerin für einen jüdischen Studiengang an der Universität Potsdam eingesetzt, sagte die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, in ihrer Laudatio in Hannover. Außerdem habe sie sich um die Gedenkstätte am ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück bemüht. Die Medaille des jüdischen Begabtenwerkes erinnert an den Religionswissenschaftler Ernst Ludwig Ehrlich (1921-2007), der sich für das Judentum in Europa eingesetzt hat.




13/09/2010 19:08:36+0200

Wanka erhält Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille


Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) ist am Montag für ihr Engagement für die jüdische Gemeinschaft mit der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille ausgezeichnet worden. Wanka habe sich in ihrer Zeit als brandenburgische Ministerin für einen jüdischen Studiengang an der Universität Potsdam eingesetzt, sagte die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, in ihrer Laudatio in Hannover. Außerdem habe sie sich um die Gedenkstätte am ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück bemüht. Die Medaille des jüdischen Begabtenwerkes erinnert an den Religionswissenschaftler Ernst Ludwig Ehrlich (1921-2007), der sich für das Judentum in Europa eingesetzt hat.




13/09/2010 07:39:53+0200

Wanka erhält Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille


Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) erhält heute (1800) die Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille für Wissenschaften und Künste. Wanka habe sich in ihrer Zeit als brandenburgische Ministerin für einen jüdischen Studiengang an der Universität Potsdam eingesetzt, begründete das Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerk die Entscheidung. Außerdem habe sie die Holocaust-Gedenkstätte in Ravensbrück unterstützt. Die Medaille erinnert an den Religionswissenschaftler Ernst Ludwig Ehrlich (1921-2007), der sich für das Judentum in Europa eingesetzt hat.




03/09/2010 17:53:35+0200

Beck: Tod von Rabbiner Leo Trepp schwerer Verlust


Mainz (dpa/lrs) - Der in Mainz geborene Rabbiner Leo Trepp ist im Alter von 97 Jahren in San Francisco gestorben. Er sei der letzte Rabbiner des deutschen Judentums gewesen, der noch vor Beginn des Nationalsozialismus ordiniert wurde, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. «Sein Tod bedeutet einen schweren Verlust, denn er nimmt uns einen großen Mann», sagte Ministerpräsident Kurt Beck (SPD). Trepp war - nach seiner Gefangenschaft im Konzentrationslager Sachsenhausen - in die USA ausgewandert. Später kehrte er als Professor regelmäßig nach Deutschland zurück, um die Aussöhnung der Juden und Nichtjuden zu fördern. Staatskanzlei




03/09/2010 10:33:01+0200

Neue Mainzer Synagoge eingeweiht


Mainz (dpa/lrs) - In Mainz ist am Freitag eine neue Synagoge eingeweiht worden - exakt am Standort des 1938 von den Nazis zerstörten alten Gotteshauses. Der «kühne Bau» sei ein «weiteres selbstbewusstes Signal für die Heimkehr des deutschen Judentums», sagte die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, laut vorab verbreitetem Redemanuskript. Die neue Synagoge für die rund 1000 Mitglieder kostete rund zehn Millionen Euro und besticht durch ihre besondere Architektur. Ihre Außenwände ragen in alle Himmelsrichtungen. Unter den Gästen des Festaktes war auch Bundespräsident Christian Wulff. Jüdische Gemeinde Mainz




02/09/2010 14:27:00+0200

Richtfest bei Synagogenbau in Hameln


Hameln (dpa/lni) - Der Neubau der liberalen Synagoge in Hameln kommt voran. In drei Wochen werde das Richtfest gefeiert, teilte die Gemeinde am Donnerstag mit. Es ist der erste Neubau einer liberalen Synagoge nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Erbaut wird das Gemeindezentrum am Standort der alten Synagoge, die am 9. November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört und wenig später auf Kosten der jüdischen Gemeinde abgerissen worden war. An der Finanzierung des rund eine Million Euro teuren Projekts beteiligen sich die Stadt Hameln und der Landkreis Hameln-Pyrmont zu einem Drittel, ein weiteres Drittel steuert das Land Niedersachsen hinzu. Der Rest kommt aus Spenden und Darlehen. Die Einweihung ist im Februar 2011 geplant. Liberale Jüdische Gemeinde Hameln




02/09/2010 09:43:46+0200

Neue Mainzer Synagoge wird eingeweiht


Mainz (dpa/lrs) - In Anwesenheit von Bundespräsident Christian Wulff wird an diesem Freitag in Mainz die neue Synagoge eingeweiht. Der imposante Bau steht exakt am Standort der alten Mainzer Hauptsynagoge, die vor 72 Jahren von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Zu dem Festakt haben auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland (ZdJ), Charlotte Knobloch, und Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) ihr Kommen zugesagt. Ein Rabbi wird zunächst die Mesusa, eine Schriftkapsel, am Türpfosten anbringen. Dann werden die Torarollen in den Gebetsraum gebracht. Die jüdische Gemeinde Mainz hat rund 1000 Mitglieder. Jüdische Gemeinde Mainz




31/08/2010 19:04:40+0200

Neue Tora-Rolle des Chabad-Zentrums eingeweiht


Hamburg (dpa/lno) ­ Am einstigen Standort der großen Bornplatz- Synagoge in Hamburg hat Rabbiner Shlomo Bistritzky am Dienstagabend die neue Tora-Rolle für das Chabad-Zentrum vollendet. Zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde waren dabei, als er den letzten Buchstaben auf die Pergamentschriftrolle schrieb. Nach einer feierlichen Prozession zum Bildungszentrum der internationalen jüdischen Organisation Chabad Lubawitsch weihte der Rabbiner die neue Tora dort im Rahmen eines Freudenfestes ein. Die aus Spenden finanzierte Schriftrolle war in den vergangenen Monaten von einem professionellen Schreiber in Israel geschrieben worden. Chabad-Zentrum