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22/10/2010 10:02:07+0200

Neue Synagoge in Konstanz


Konstanz (dpa/lsw) - Konstanz bekommt eine neue Synagoge. Das sagte ein Stadtsprecher am Freitag und bestätigte damit einen Bericht des «Südkuriers». Oberbürgermeister Horst Frank (Grüne) habe den Bau im Herzen der Altstadt am Rande einer Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Deportation der Konstanzer Juden nach Gurs angekündigt. Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. Damit wird unweit der 1938 durch Brandstiftung zerstörten Synagoge ein neues jüdisches Gotteshaus entstehen. Die Stadt hat dafür seit längerem ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Meinungsverschiedenheiten in der jüdischen Gemeinde hatten die Planungen jahrelang verzögert.




21/10/2010 16:16:33+0200

«Islamische Studien» in Goethe-Universität gestartet


Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit mehr als 100 Studenten hat die Frankfurter Goethe-Universität am Donnerstag den Bachelor-Studiengang «Islamische Studien» gestartet. Damit sei die Hochschule bundesweit Pionier beim Aufbau einer an den Empfehlungen des Wissenschaftsrats ausgerichteten Ausbildung, teilte die Universität mit. Frankfurt hatte sich bei der bundesweiten Förderrunde für die Finanzierung von Zentren für Islamische Studien auf Anraten des Wissenschaftsministeriums in Wiesbaden nicht beworben. Die vom Land unterstützte gemeinsame Bewerbung der Universitäten Gießen und Marburg war erfolglos geblieben.




21/10/2010 15:17:42+0200

Juden und Christen werben für Israel-Unterstützung


Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Jüdische und christliche Organisationen wollen mit einem Kongress in Frankfurt mehr Unterstützung für Israel organisieren. Beim 1. Deutschen Israel Kongress wollen Vertreter beider Glaubensrichtungen am 31. Oktober über die Themen «Antisemitismus und Antiisraelismus», «Israel, Islamismus und westliche Politik» sowie «Iran und Terror» diskutieren. Dazu gibt es Lesungen und Konzerte. Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, werden mehr als 600 Teilnehmer erwartet. Schirmherren sind Israels Botschafter, Yoram Ben-Zeev, und die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch. Homepage 1. Deutscher Israel Kongress




20/10/2010 16:31:31+0200

Schweinemast nahe jüdischem Friedhof genehmigt


Würzburg/Nordheim (dpa/lby) - Dem Bau eines Schweinemastbetriebs in unmittelbarer Nähe zu einem jüdischen Friedhof in Nordheim v. d. Rhön steht nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Würzburg nichts im Wege. Es wies alle Klagen gegen das landwirtschaftliche Bauprojekt zurück, wie eine Sprecherin am Mittwoch erklärte. Die schriftliche Begründung steht noch aus. Ein Landwirt hatte eine Bauvoranfrage für den Bau eines Betriebs für 1000 Tiere im Landkreis Rhön-Grabfeld gestellt. Daraufhin hatten die israelitische Kultusgemeinde, die Gemeinden Nordheim v. d. Rhön und Willmars, der Wasserzweckverband Willmarser Gruppe sowie ein Waldbesitzer Klagen eingereicht.




19/10/2010 11:43:51+0200

Merkel zu Besuch bei Jüdischer Gemeinde Berlin


Berlin (dpa/bb) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am kommenden Dienstag (26. Oktober) die Jüdische Gemeinde zu Berlin besuchen. «20 Jahre Wiedervereinigung - auch eine Erfolgsgeschichte für Jüdische Gemeinden» - unter diesem Motto werde Merkel einen Vortrag im Gemeindehaus in der Fasanenstraße halten und sich in der nicht öffentlichen Veranstaltung danach den Fragen von Mitgliedern stellen, teilte der Gemeindevorstand am Dienstag mit. Mit 12.000 Mitgliedern ist die jüdische Gemeinde Berlins die größte in Deutschland. Nach dem Mauerfall wurden auch die Gemeinden im Osten und Westen der Stadt vereinigt. Jüdische Gemeinde zu Berlin




14/10/2010 14:45:06+0200

Uni Erlangen ist nicht entmutigt


Erlangen (dpa/lby) - Die Universität Erlangen-Nürnberg bekommt zunächst kein vom Bund gefördertes Islam-Studienzentrum - die Enttäuschung darüber ist nach Ansicht von Vizepräsidentin Johanna Haberer aber nicht allzu groß. «Wir lassen uns keinesfalls entmutigen», sagte sie am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Universität habe bewusst ein eher vorsichtiges Konzept formuliert. Haberer äußerte Zweifel daran, dass die nun zum Zug gekommenen Hochschulen Tübingen, Münster und Osnabrück die geplanten Lehrstühle auch besetzen könnten: «So etwas muss wachsen, um auch eine vernünftige Lehre anbieten zu können.» Interdisziplinäres Zentrums für Islamische Religionslehre




14/10/2010 11:02:20+0200

Islam-Studiengänge in Tübingen, Münster und Osnabrück


Berlin/Tübingen (dpa/lsw) - An den Universitäten in Tübingen, Münster und Osnabrück sollen erstmals in Deutschland Islam- Studiengänge eingerichtet werden. Das teilte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag in Berlin mit. Damit werden erstmals muslimische Geistliche für Deutschland komplett an staatlichen Hochschulen ausgebildet.




14/10/2010 10:41:12+0200

Islam-Studiengang auch in Osnabrück


Berlin (dpa) - An der Universität in Osnabrück soll ein Islam-Studiengang eingerichtet werden. Das teilte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag in Berlin mit. Auch an den Universitäten in Münster und Tübingen soll es erstmals in Deutschland Islam-Studiengänge geben. Damit werden muslimische Geistliche für Deutschland komplett an staatlichen Hochschulen ausgebildet.




14/10/2010 10:39:18+0200

Hessen geht bei Islam-Studiengängen leer aus


Marburg/Gießen/Berlin (dpa/lhe) - Bei den bundesweit geförderten Islam-Studiengängen geht Hessen leer aus. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) teilte am Donnerstag in Berlin mit, dass die Studiengänge an den Universitäten in Tübingen, Münster und Osnabrück eingerichtet werden. Aus Hessen hatten sich die Unis aus Marburg und Gießen gemeinsam beworben. Der Bund will die drei ausgewählten Hochschulen über fünf Jahre mit jeweils bis zu vier Millionen Euro fördern. Damit sollen erstmals muslimische Geistliche für Deutschland komplett an staatlichen Hochschulen ausgebildet werden.




14/10/2010 10:35:03+0200

Islam-Studiengänge in Tübingen, Münster und Osnabrück


Berlin (dpa) - An den Universitäten in Tübingen, Münster und Osnabrück sollen erstmals in Deutschland Islam-Studiengänge eingerichtet werden. Das teilte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag in Berlin mit. Damit werden erstmals muslimische Geistliche für Deutschland komplett an staatlichen Hochschulen ausgebildet.