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25/10/2010 15:27:43+0200

Reh verursacht Unfallserie


Erfurt (dpa/th) - Ein Reh hat am Montagmorgen bei Erfurt einen Unfall mit acht Autos ausgelöst. Es war nach Polizeiangaben auf der Bundesstraße zwischen Kühnhausen und Elxleben über die Leitplanke gesprungen und dann von einem Auto erfasst worden. Zwei andere Fahrzeuge erfassten das Reh ebenfalls. Fünf weitere Pkw konnten ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf. Den Blechschaden bezifferte die Polizei auf 45 000 Euro. Das Reh überlebte den Ausflug auf die Bundesstraße nicht.




25/10/2010 13:11:32+0200

Tierschutzbund kritisiert Panther-Jagd


Bonn (dpa/lrs) - Der Deutsche Tierschutzbund hat die behördliche Freigabe eines in der Region Trier umherstreifenden Panthers zum Abschuss kritisiert. Es gebe «keinerlei Anlass, einen Freifahrtschein zum Töten zu erteilen», heißt es in einem Protestbrief an die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Koblenz, der am Montag veröffentlicht wurde. Die mehrfach gesichtete, mutmaßliche Raubkatze habe bisher weder direkt noch indirekt - etwa durch Reißen von Nutztieren - einem Menschen Schaden zugefügt. Derzeit stelle das Tier keine Bedrohung dar, urteilte der Tierschutzbund in Bonn. Die Behörde sollte daher über ein Einfangen des Panthers nachdenken.




25/10/2010 10:27:48+0200

US-Armee wollte auch in Thüringen Tierversuche


Erfurt (dpa/th) - Die US-Armee hat auch in Thüringen versucht, Genehmigungen für medizinische Versuche an Schweinen zu bekommen. Der Plan für einwöchige Operationskurse bei Stichverletzungen sei aber abgelehnt worden, bestätigte ein Sprecher des Sozialministeriums am Montag einen entsprechenden Bericht der «Thüringer Allgemeinen». Der Antrag sei über eine Firma für medizinische Weiterbildung gestellt worden. Anfang Oktober hatten bereits bayerische Behörden entsprechende Versuche auf dem US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr bei Pegnitz abgelehnt. Den ersten Antrag dazu hatte ein Unternehmen aus Brandenburg gestellt.




24/10/2010 13:48:06+0200

Fußgänger finden zwei Schafsköpfe in Heidenheim


Heidenheim (dpa/lsw) - Einen ekelerregenden Fund haben Fußgänger am Wochenende an einer Unterführung in Heidenheim gemacht: Ein Unbekannter hatte am Eingang zu dem Tunnel am Samstag zwei Schafsköpfe abgelegt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einer der Köpfe war in einer grünen Plastiktüte verpackt. Die Polizei ermittelt nun wegen illegaler Entsorgung von Tierkörpern. Sie hat die Köpfe mitgenommen und dem Bauhof zum Entsorgen übergeben.




23/10/2010 13:13:34+0200

Unterschriftenaktion gegen Panther-Jagd


Trier (dpa/lrs) - Unter dem Motto «Rettet Panther Paulchen» hat die Jugendorganisation der Grünen am Samstag in Trier Unterschriften für den Schutz des im Ruwertal umherstreifenden Panthers gesammelt. Sie sollten Grundlage einer Petition an den Bürgerbeauftragten des Landes sein, sagte ein Sprecher der Grünen Jugend Trier-Saarburg. Panther stehen unter strengem Artenschutz und dürfen normalerweise nicht gejagt werden. Nach mehreren Sichtungen «einer schwarzen großen Raubkatze» hatte die Obere Naturschutzbehörde aber den mutmaßlichen Panther zum Abschuss freigegeben. Dem Aufruf der Grünen Jugend zu einer Demonstration folgten nur wenige, die Kundgebung fiel aus.




22/10/2010 21:25:26+0200

Bayrischzeller Wolf darf über den Winter bleiben


Bayrischzell (dpa) - Der Wolf im Bayrischzeller Gebiet in Oberbayern darf zumindest über den Winter bleiben. In den nächsten Monaten solle es weitere Gespräche geben, um über den Umgang mit dem Tier und Schutzmaßnahmen für die Almwirtschaft zu beraten, sagte der Präsident des Landesamtes für Umwelt, Albert Göttle, am Freitag nach einem Treffen von Kommunalpolitikern, Fachleuten, Almbauern, Naturschützern und Jägern in Bayrischzell. Die kalten Monate ohne Almwirtschaft sollten genutzt werden, um mit den Bauern Konzepte zur Schadensminimierung zu entwickeln.




22/10/2010 18:51:34+0200

Internationale Kritik an Knut-Haltung


Berlin (dpa/bb) - Der Zoologische Garten Berlin steht wegen der Haltung seines Eisbär-Stars Knut zunehmend unter internationaler Kritik. Im «Tagesspiegel» nennt die kanadische Eisbär-Expertin Else Poulsen (Toronto) sein Leben mit drei älteren Eisbärinnen «monoton, überhaupt nicht zeitgemäß und grausam». Knut zeige Fellverlust und zu wenig Muskeln für sein Alter von knapp vier Jahren. Sein Zustand sei «besorgniserregend». Nach Attacken hatte sich Knut weitgehend zurückgezogen. International werde eine solche Haltung «seit Jahrzehnten nicht mehr akzeptiert». Im Internet häufen sich Boykott-Forderungen gegen den Zoo, heißt es in dem Bericht. Zoologischer Garten Berlin




22/10/2010 17:49:55+0200

«Tagesspiegel»: Internationale Kritik an Knut-Haltung


Berlin (dpa/bb) - Der Zoologische Garten Berlin steht wegen der Haltung seines Eisbär-Stars Knut zunehmend unter internationaler Kritik. Im «Tagesspiegel» (Samstag) nennt die kanadische Eisbär-Expertin Else Poulsen (Toronto) sein Leben mit drei älteren Eisbärinnen «monoton, überhaupt nicht zeitgemäß und grausam». Knut zeige Fellverlust und zu wenig Muskeln für sein Alter von knapp vier Jahren. Sein Zustand sei «besorgniserregend». Nach Attacken hatte sich Knut weitgehend zurückgezogen. International werde eine solche Haltung «seit Jahrzehnten nicht mehr akzeptiert». Im Internet häufen sich Boykott-Forderungen gegen den Zoo, heißt es in dem Bericht.




22/10/2010 17:24:51+0200

Millionster Besucher in Zoom-Erlebniswelt seit März


Gelsenkirchen (dpa/lnw) - In der Zoom-Erlebniswelt ist am Freitag der einmillionste Besucher seit Eröffnung der «Asien-Welt» im März begrüßt worden. Ein Mönchengladbacher und seine beiden Kinder erhielten einen Blumenstrauß und zwei Jahreskarten. Nach zehnjährigem Umbau war der frühere «Ruhr-Zoo» im März diesen Jahres mit der «Asien-Welt» komplett fertiggestellt worden. In den vergangenen Jahren waren bereits die Bereiche «Alaska» und «Afrika» des Zoos eröffnet worden. Der Umbau des 30 Hektar großen, naturnah gestalteten Erlebniszoos kostete insgesamt rund 92 Millionen Euro, wie der Zoo mitteilte.




22/10/2010 16:31:44+0200

Grüne Jugend demonstriert gegen Panther-Jagd


Trier (dpa/lrs) - Gegen die Freigabe eines umherstreifenden Panthers zum Abschuss will die Jugendorganisation der Grünen an diesem Samstag in Trier demonstrieren. «Es ist unhaltbar, den Artenschutz ohne jegliche Notwendigkeit einfach aufzuheben», teilte der Tierschutzbeauftragte der Grünen Jugend Trier-Saarburg, Peter Weber, am Freitag mit. Während in Bayern versucht werde, Luchse wieder anzusiedeln, «sollen in Rheinland-Pfalz Großkatzen bedenkenlos geschossen werden». Nach mehreren Sichtungen «einer schwarzen großen Raubkatze» im Ruwertal hatte die Obere Naturschutzbehörde am Mittwoch den mutmaßlichen Panther zum Abschuss freigegeben.